In den kommenden Monaten werden einige Branchen und Sektoren weiter dominieren. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, Gesundheit und Biotechnologie sowie Energie und Nachhaltigkeit. Für Anleger bedeutet das: Wer genau hinschaut, kann sich hier interessante Wachstumsaktien heraussuchen und auf den langfristigen Erfolg setzen. Welche Unternehmensanteile besonders spannend sein können und wie eine gute Langfriststrategie funktionieren kann, zeigt dieser Artikel.
KI als Wachstumstreiber Nummer 1
Künstliche Intelligenz wird immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Die Zahl der Unternehmen, die KI bereits in einzelne Prozesse integriert haben, steigt zu nehmen. Damit lassen sich beispielsweise Kundensupport oder interne Arbeitsabläufe effizienter gestalten. So nutzen viele Unternehmen KI-gestützte Systeme etwa zur Automatisierung von Routineaufgaben, zur Datenanalyse oder zur Personalisierung von Marketingmaßnahmen. Doch nicht nur Unternehmen, sondern auch private Haushalte profitieren zunehmend von KI. So helfen beispielsweise KI-basierte Coaching-Apps bei einem harmonischen Miteinander. Intelligente Kalender und digitale Tools wie ein kostenloser PDF-Converter vereinfachen alltägliche Aufgaben, sparen Zeit und schaffen mehr Struktur.
Aber ohne Rechenleistung und Chips würden die KI-basierten Anwendungen nicht funktionieren. Deshalb sind Unternehmen wie Marvell Technology beispielsweise interessante Ideen für Wachstumsaktien. Auch Wertpapiere rund um die KI-Infrastruktur haben großes Potenzial. Alphabet oder NVIDIA beispielsweise zählen zu den wichtigsten Treibern der globalen KI-Infrastruktur. Während NVIDIA mit seinen Hochleistungs-Grafikprozessoren (GPUs) das technologische Rückgrat vieler KI-Systeme bildet, investiert Alphabet massiv in eigene KI-Modelle, Cloud-Computing und Datenverarbeitung. Selbst die europäische Union investiert in KI-Infrastruktur und kündigt den Aufbau von sechs neun KI-Fabriken in sieben Mitgliedstaaten an.
Gesundheitsbereich boomt
Der demographische Wandel sorgt auch für neue Potenziale, vor allem im Gesundheitswesen. Laut UN-Berechnungen wächst die Weltbevölkerung noch immer, allerdings langsamer. Die Experten haben herausgefunden, dass bis 2050 etwa 21,5 Prozent der Menschen über 60 Jahre alt sein werden. Somit verändert sich die gesamte Nachfrage im Gesundheitssystem. Digitale Gesundheitslösungen, Telemedizin, Robotik in der Pflege, Diagnosetechnologien und KI-gestützte Früherkennung werden wichtiger, weil sie Effizienz sichern und Personalmangel ausgleichen sollen.
Davon profitiert eine ganze Branche: Pharma-Unternehmen wie etwa Roche, Pfizer und Novo Nordisk oder Siemens Healthineers, Stryker sowie Medtronic als Medizintechnikhersteller. Auch Biotech- und Diagnostikfirmen (zum Beispiel Qiagen, Illumina) dürfen einen Aufschwung erleben, denn die Nachfrage nach innovativen Therapien, Diagnoseverfahren und personalisierter Medizin steigt mit der älter werdenden Bevölkerung stetig an. Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz nehmen zu und erfordern neue, wirksamere Behandlungsansätze. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Früherkennung und Prävention – beides treibt die Nachfrage nach moderner Medizintechnik und Biotechnologie an.




