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Anwalt-Seiten.de > Blog > Internet > Internet-Ratgeber > Europäische Glücksspielsteuermodelle stehen unter Druck
Internet-Ratgeber

Europäische Glücksspielsteuermodelle stehen unter Druck

Redaktion 20. Januar 2026
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Europäische Glücksspielsteuermodelle stehen unter Druck
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Mehrere Staaten erhöhen derzeit gezielt die Abgaben auf Glücksspielangebote. Großbritannien, Bulgarien und Brasilien verfolgen dabei unterschiedliche Modelle, aber ein gemeinsames Ziel. Mehreinnahmen sichern, Märkte steuern, Regulierung durchsetzen. In Deutschland läuft parallel die Evaluierung des bestehenden Systems. Die Frage nach der Steuer rückt damit zwangsläufig ins Zentrum.

Inhaltsverzeichnis
Wenn Staaten neu rechnen und alte Modelle hinterfragenGroßbritannien zieht die Schraube deutlich anBulgarien zwischen Haushaltsdruck und RegulierungsrealitätBrasilien setzt auf Struktur statt NachbesserungDeutschland bleibt beim Sonderweg mit EinsatzsteuerSteuern verändern mehr als nur den StaatshaushaltDie offene Frage nach der deutschen Lösung

Der internationale Glücksspielmarkt wirkt oft fragmentiert. Nationale Regeln, unterschiedliche Abgaben, kaum Vergleichbarkeit. Doch seit 2024 zeichnet sich ein Muster ab. Regierungen greifen stärker ein. Nicht über Verbote, sondern über Steuersätze. Das verändert Geschäftsmodelle, Marktanreize und staatliche Einnahmen zugleich.

Wenn Staaten neu rechnen und alte Modelle hinterfragen

Glücksspiel galt lange als verlässliche Einnahmequelle. Stabil, konjunkturresistent, politisch kontrollierbar. Diese Annahme gerät ins Wanken. Digitale Angebote verschieben Umsätze grenzüberschreitend, Margen stehen unter Druck, illegale Anbieter bleiben präsent. Staaten reagieren. Mit Steuern, die nicht mehr nur fiskalisch gedacht sind, sondern ordnungspolitisch.

Der Fokus liegt dabei weniger auf der Existenz einer Abgabe als auf ihrer Konstruktion. Wird Umsatz besteuert oder Bruttospielertrag. Trifft die Steuer Anbieter oder Spieler. Setzt sie Anreize für Qualität oder begünstigt sie Ausweichbewegungen. Die Antworten fallen international sehr unterschiedlich aus.

Großbritannien zieht die Schraube deutlich an

Das Vereinigte Königreich setzt 2026 ein klares Signal. Die Remote Gaming Duty steigt von 21 auf 40 Prozent. Betroffen sind vor allem Online Casinos und vergleichbare digitale Angebote. Zusätzlich führt das Finanzministerium für Remote Betting eine neue Struktur ein. Ab April 2027 greift ein eigener Satz von 25 Prozent für Online Wetten.

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Die Regierung begründet den Schritt offen fiskalisch. Der Online Bereich wachse schneller als der stationäre Markt. Entsprechend solle er stärker zum Steueraufkommen beitragen. Allein die Anhebung der Remote Gaming Duty soll mittelfristig zusätzliche Einnahmen im hohen dreistelligen Millionenbereich generieren.

Auffällig ist die Differenzierung. Klassisches Bingo wird ab 2026 vollständig von der Steuer befreit. Pferderennwetten genießen Sonderregeln. Das System bleibt flexibel, aber nicht weich. Großbritannien nutzt Steuern gezielt als Lenkungsinstrument, ohne das Angebot selbst zu beschneiden.

Bulgarien zwischen Haushaltsdruck und Regulierungsrealität

Auch Bulgarien diskutiert höhere Abgaben. Geplant ist eine Anhebung der Glücksspielsteuer von 20 auf 25 Prozent des Bruttospielertrags ab 2026. Hintergrund ist der Staatshaushalt. Die Regierung sucht nach zusätzlichen Einnahmen, ohne neue Konsumsteuern einzuführen.

Der Markt ist vergleichsweise klein, aber stark digitalisiert. Online Angebote tragen einen wachsenden Teil zum Gesamtumsatz bei. Gleichzeitig kämpft Bulgarien seit Jahren mit Vollzugsproblemen und Graubereichen. Die Steuererhöhung soll zwei Effekte haben. Mehr Einnahmen und stärkere Kontrolle über lizenzierte Anbieter.

Noch bleibt offen, wie konsequent das Modell umgesetzt wird. Unterschiedliche Steuersätze je Produktkategorie stehen im Raum. Klar ist nur, dass Bulgarien den Trend bestätigt. Auch kleinere Märkte setzen auf höhere Abgaben, statt auf Deregulierung.

Brasilien setzt auf Struktur statt Nachbesserung

Brasilien wählt einen anderen Ansatz. Der Markt befindet sich im Übergang von einem rechtlichen Graubereich zu einem regulierten System. Mit der Legalisierung von Online Wetten und bestimmten Glücksspielformen etabliert der Staat von Beginn an eine klare Steuerarchitektur.

Vorgesehen ist eine Abgabe von 12 Prozent auf den Bruttospielertrag der Anbieter. Zusätzlich fällt für Spieler eine Einkommensteuer von 15 Prozent auf Netto Gewinne an. Das Modell orientiert sich an europäischen Vorbildern, kombiniert aber Anbieter- und Spielerseite.

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Die Erwartungen sind hoch. Offizielle Schätzungen gehen von jährlichen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe aus, sobald der Markt vollständig lizenziert ist. Entscheidend ist die Einfachheit des Systems. Keine Einsatzsteuer, klare Bemessungsgrundlage, begrenzte Ausnahmen. Brasilien nutzt Steuern nicht zur Korrektur eines bestehenden Marktes, sondern als Fundament eines neuen.

Deutschland bleibt beim Sonderweg mit Einsatzsteuer

In Deutschland gilt seit 2021 ein anderes Modell. Für virtuelle Automatenspiele und Online Poker erhebt der Staat eine Steuer von 5,3 Prozent auf jeden Einsatz. Unabhängig vom tatsächlichen Spielertrag. Diese Konstruktion ist international nahezu einzigartig.

Die Folgen lassen sich messen. Laut Statistischem Bundesamt lag das Steueraufkommen aus virtuellen Automatenspielen 2023 bei rund 264 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 430 Millionen Euro. Beim Online Poker sanken die Einnahmen von 33 auf rund 30 Millionen Euro.

Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der der Gesamtmarkt nicht schrumpfte. Vielmehr verlagerten sich Umsätze. Kritiker sehen darin einen Effekt der Einsatzsteuer, die Anbieter zwingt, Einsätze zu begrenzen oder Spiele unattraktiver zu gestalten. Befürworter verweisen auf den Spielerschutz und stabile Staatseinnahmen.

Bis Ende 2026 ist eine umfassende Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags vorgesehen. Sie soll genau diese Fragen klären. Ob das deutsche Modell seine Ziele erreicht. Oder ob Anpassungen nötig werden.

Steuern verändern mehr als nur den Staatshaushalt

Eine höhere Glücksspielsteuer wirkt nicht isoliert. Sie beeinflusst Produktdesign, Bonuspolitik und Investitionen. In Märkten mit GGR Besteuerung reagieren Anbieter oft mit effizienteren Plattformen, schnelleren Zahlungsprozessen und klareren Angeboten. Die Marge sinkt, der Wettbewerb verschiebt sich in Richtung Qualität.

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In diesem Kontext gewinnen hochwertige Online-Poker Anbieter an Bedeutung. Nicht als Werbekategorie, sondern als Marktindikator. Anbieter mit stabiler Software, transparenten Rake Strukturen und verlässlichen Zahlungsabläufen können höhere Abgaben eher kompensieren als kurzfristig ausgerichtete Plattformen (Quelle: https://www.pokerscout.com/de/).

Die offene Frage nach der deutschen Lösung

Kann eine Steuererhöhung in Deutschland eine Lösung sein. Die internationale Perspektive legt nahe, dass nicht die Höhe entscheidend ist, sondern die Basis. Eine Umstellung von der Einsatzsteuer auf eine GGR Abgabe würde das System näher an europäische Standards bringen. Gleichzeitig könnte sie Anreize verändern, ohne die Gesamtbelastung zwingend zu erhöhen.

Großbritannien zeigt, dass auch hohe Sätze funktionieren, wenn sie klar definiert sind. Brasilien demonstriert, wie wichtig Einfachheit ist. Bulgarien macht deutlich, dass selbst moderate Anpassungen politisch motiviert sein können.

Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung. Die Evaluierung bis 2026 bietet den Rahmen. Ob daraus ein Systemwechsel entsteht oder nur eine Feinjustierung, bleibt offen. Klar ist nur eines. Die Diskussion über Glücksspielsteuern hat begonnen. Und sie wird nicht bei technischen Details stehen bleiben.

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