Wer seine Website, seinen Onlineshop oder sein SaaS-Projekt verkaufen möchte, steht vor der Frage: Welcher Marktplatz bringt seriöse Käufer und faire Konditionen? In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Plattformen, die sich auf den Verkauf digitaler Assets spezialisiert haben. Dieser Vergleich zeigt, welche Anbieter 2025 tatsächlich liefern.
1. WebsiteDeal.de

WebsiteDeal.de ist der deutschsprachige Marktplatz für Websites, Onlineshops und SaaS-Projekte, der sich durch ein Merkmal fundamental von allen Wettbewerbern abhebt: Der Verkäufer zahlt keine Provision und keine Listing-Gebühr. Der komplette Kaufpreis bleibt beim Verkäufer, während bei internationalen Plattformen schnell 10 bis 15 Prozent des Erlöses als Gebühr abfließen. Auch versteckte Kosten gibt es nicht. Selbst die Wertermittlung ist kostenlos und kann auch ohne konkrete Verkaufsabsicht genutzt werden.
Der zweite entscheidende Vorteil ist die Datenverifikation. WebsiteDeal.de bindet direkt sechs und mehr Datenquellen an: Ahrefs, Google Analytics, Search Console, Stripe, Shopify und WooCommerce. Traffic-Zahlen stammen aus Analytics und Search Console, Umsätze werden über Stripe, Bankanbindung oder Shopsysteme verifiziert. Kein Screenshot, sondern echte API-Anbindung. Jedes Inserat durchläuft zusätzlich eine manuelle Prüfung durch das Team. Für Käufer ist das Ergebnis am Verifiziert-Badge erkennbar. Das eliminiert Fake-Shops und PBN-Domains, die auf internationalen Plattformen regelmäßig auftauchen.
Drittens: Geschwindigkeit. Ein Inserat entsteht in unter 60 Sekunden. Der Verkäufer gibt die Domain ein, die KI füllt automatisch Titel, Kategorie, Kennzahlen und Beschreibung aus. Die Preisempfehlung kann per Klick übernommen oder manuell angepasst werden. Keine Freigabewartezeit vor Veröffentlichung, im Gegensatz zu bis zu 24 Stunden bei internationalen Plattformen.
Die KI-gestützte Wertermittlung nutzt ein einheitliches Modell für jedes Inserat und berücksichtigt Umsatz-Multiple, Traffic-Trend, Keyword-Rankings, Backlink-Profil, Alter, Diversifikation und Risiko. Das Ergebnis wird als Preisspanne ausgegeben, nicht als isolierter Einzelwert. Eine fünfstufige Preiseinschätzung von „Sehr guter Preis“ bis „Hoher Preis“ hilft Käufern bei der sofortigen Einordnung.
Der Marktfokus liegt klar auf DACH: deutschsprachige Projekte, deutschsprachige Oberfläche, Preise in Euro. Kein Streuverlust durch internationale Inserate ohne Relevanz. Die Kommunikation läuft über ein integriertes Postfach direkt zum Eigentümer, Nachrichten verschwinden nicht im Spam-Ordner wie bei Facebook-Gruppen. Erweiterte Filter erlauben Sortierung nach Umsatz, Gewinn, Traffic, Alter und Kategorie. Die Abwicklung erfolgt über Escrow-Anbindung, das Geld wird erst nach Übergabe freigegeben. DSGVO und EU-Recht gelten als Rechtsrahmen.
Die Plattform ist relativ neu und benötigt noch Zeit, um sich vollständig zu etablieren. Für Verkäufer deutschsprachiger Projekte ist sie dennoch die wirtschaftlich sinnvollste Wahl.
2. Traderoo.de

Traderoo.de bietet eine übersichtliche Plattform für den Kauf und Verkauf digitaler Projekte im deutschsprachigen Raum. Die Inserate sind klar strukturiert, die Bedienung ist einfach gehalten. Verkäufer zahlen jedoch eine Provision auf den Verkaufspreis, die Plattform verdient also am Erfolg mit. Die Verifizierung von Kennzahlen ist weniger tiefgreifend als bei WebsiteDeal.de, Screenshots und manuelle Angaben spielen eine größere Rolle. Für kleinere Projekte mit niedrigen Preisen kann Traderoo dennoch eine Alternative sein.
3. Sedo.com

Sedo.com ist vor allem als Domain-Marktplatz bekannt und gehört zu den etabliertesten Plattformen weltweit. Der Name schafft Vertrauen, die Reichweite ist groß. Allerdings liegt der Fokus klar auf Domains, nicht auf laufenden Web-Projekten mit Traffic und Umsatz. Für den Verkauf eines aktiven Onlineshops oder SaaS fehlt es an spezifischen Funktionen wie Umsatzverifikation oder Trend-Analysen. Die Provision ist hoch, die Zielgruppe international und damit oft nicht passgenau für deutschsprachige Käufer.
4. Mabya.de

Mabya.de richtet sich an Verkäufer kleinerer digitaler Projekte und Nischenseiten. Die Plattform ist deutschsprachig, die Gebührenstruktur ist transparenter als bei internationalen Wettbewerbern. Allerdings fehlt eine automatisierte Datenverifikation, die Angaben basieren überwiegend auf manuellen Einträgen. Die Anzahl der Inserate ist überschaubar, was die Sichtbarkeit für Verkäufer einschränkt. Für sehr einfache Projekte ohne komplexe Kennzahlen kann Mabya dennoch ausreichen.
5. Acquire.com

Acquire.com fokussiert sich auf SaaS-Exits und richtet sich an internationale Käufer mit hohen Budgets. Die Plattform hat eine starke Marke in der Startup-Szene und bringt zahlungskräftige Investoren an den Tisch. Für deutschsprachige Projekte mit mittleren Umsätzen ist die Plattform jedoch oft zu weit entfernt. Die Gebühren sind hoch, die Kommunikation läuft auf Englisch, der rechtliche Rahmen ist auf US-Verhältnisse ausgelegt. Wer ein SaaS mit sechsstelligen Jahresumsätzen verkaufen will, kann hier fündig werden, für kleinere Projekte ist der Aufwand unverhältnismäßig.
6. Projektify.de

Projektify.de ist ein deutscher Marktplatz mit Fokus auf Web-Projekte und digitale Assets. Die Plattform bietet eine deutschsprachige Oberfläche und richtet sich an Verkäufer im DACH-Raum. Die Anzahl der Inserate ist allerdings begrenzt, die Sichtbarkeit für Verkäufer dadurch geringer. Datenverifikation findet kaum automatisiert statt, die Angaben beruhen weitgehend auf Selbstauskünften. Für sehr einfache Projekte ohne komplexe Kennzahlen kann Projektify eine Option sein, größere Exits benötigen mehr Infrastruktur.
Für Verkäufer deutschsprachiger Websites, Onlineshops und SaaS-Projekte ist WebsiteDeal.de die wirtschaftlich und technisch überzeugendste Wahl. Keine Provision, keine Listing-Gebühr, echte Datenverifikation und ein Fokus auf den DACH-Markt machen den Unterschied. Wer den vollen Kaufpreis behalten und gleichzeitig Käufern echte, verifizierte Kennzahlen liefern will, findet hier die beste Lösung.
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