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Anwalt-Seiten.de > Blog > Immobilien > Immobilien-Ratgeber > Wer kann sich Immobilienmakler nennen? Weg in die Immobilienbranche
Immobilien-Ratgeber

Wer kann sich Immobilienmakler nennen? Weg in die Immobilienbranche

Anwalt-Seiten 3. Juni 2023
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Wer kann sich Immobilienmakler nennen? Weg in die Immobilienbranche
Wer kann sich Immobilienmakler nennen? Weg in die Immobilienbranche
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In einer Branche, die so wettbewerbsintensiv ist wie die Immobilienbranche, kann es verwirrend sein, wer sich eigentlich Immobilienmakler nennen darf. Nicht jeder, der sich als Immobilienmakler ausgibt, hat tatsächlich die Berechtigung dazu. Werfen wir also einen genaueren Blick auf das rechtliche zum Beruf des Immobilienmaklers.

Inhaltsverzeichnis
Grundlegende AnforderungenFachliche VoraussetzungenDie Erlaubnis nach §34c GewOZusammenfassung

Grundlegende Anforderungen

Um als Immobilienmakler zu arbeiten, gibt es einige wesentliche Anforderungen, die man erfüllen muss. Dabei geht es nicht nur um formale Aspekte, sondern auch um persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen. Grundsätzlich darf jeder, der volljährig ist und nicht vorbestraft, eine Erlaubnis zum Makeln beantragen. Dennoch gibt es bestimmte Kenntnisse, die man mitbringen oder erlernen muss, um erfolgreich in diesem Beruf zu sein.

Die Persönlichkeit eines Maklers spielt dabei eine große Rolle. Um Vertrauen bei Kunden aufbauen zu können, sind Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, Empathie und Verhandlungsgeschick essenziell. Weiterhin sollte man ein gutes Verständnis für den Immobilienmarkt und ein Auge für attraktive Eigenschaften einer Immobilie haben.

Siehe auch:  Rechtliche Anforderungen beim Immobilienkauf

Fachliche Voraussetzungen

Eine spezielle Ausbildung ist zwar nicht zwingend erforderlich, dennoch gibt es einige Qualifikationen, die von Vorteil sind. Dazu zählen zum Beispiel eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann, ein Studium in einem immobilienrelevanten Fachbereich oder auch eine Fortbildung zum Immobilienfachwirt. Mit solchen Qualifikationen kann man seine Fachkenntnisse nachweisen und sich von der Konkurrenz abheben.

Es gibt jedoch auch verschiedene Zertifikate und Lizenzen, die ein Makler erwerben kann, um seine Kompetenzen zu demonstrieren. Dazu gehören etwa Zertifikate von Branchenverbänden, die eine bestimmte Qualität der Arbeit gewährleisten sollen. Ebenfalls möglich ist es, eine Maklererlaubnis zu erwerben. Dies ist eine staatlich anerkannte Erlaubnis, die nachweislich die Kompetenz zum Ausüben des Berufs bestätigt.

Die Erlaubnis nach §34c GewO

Ein entscheidendes Kriterium, um sich Immobilienmakler nennen zu dürfen, ist die Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Diese Erlaubnis wird von der zuständigen Behörde – meist das Gewerbeamt oder Ordnungsamt der Kommune – erteilt. Dabei wird geprüft, ob die Person zuverlässig ist und die für die Maklertätigkeit notwendigen Kenntnisse besitzt. Das bedeutet, dass man keinen Eintrag im Führungszeugnis haben darf und eine gewisse finanzielle Solvenz vorweisen muss.

Siehe auch:  Mietkauf: Der flexible Weg zum Eigenheim

Nach dem Erhalt der Erlaubnis kann man sich offiziell Immobilienmakler nennen und eine entsprechende Gewerbeanmeldung durchführen. Es ist zu beachten, dass der Makler auch eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen muss, die Schadensersatzansprüche abdeckt, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit entstehen könnten.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Bezeichnung Immobilienmakler nicht einfach so verwendet werden darf. Vielmehr gibt es spezifische Anforderungen und Regularien, die erfüllt werden müssen:

  • Grundlegende Anforderungen: Volljährigkeit und nicht vorbestraft
  • Fachliche Voraussetzungen: Immobilienrelevantes Studium, Ausbildung oder Fortbildung
  • Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung
  • Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung

Der Weg zum Immobilienmakler ist also nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Doch mit der richtigen Vorbereitung, den passenden Qualifikationen und einem starken Willen ist es ein durchaus erreichbares Ziel.

Siehe auch:  Warum sind Fertighäuser die Zukunft des Bauens?
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